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Sterben und Tod sind Themen, die wir Menschen gerne beiseite schieben. Aber es gelingt uns nicht. Immer wieder werden wir daran erinnert, dass unser Leben auf dieser Erde irgendwann ein Ende haben wird.

Gibt es trotz des Todes eine Hoffnung auf Leben? Der christliche Glaube sagt ja, die Hoffnung auf das ewige Leben bei Gott! Die Liebe und Treue Gottes zu uns Menschen wird durch den Tod nicht zerstört. Jesus hat uns das durch sein Leben, Sterben und Auferstehen in unser Herz geschrieben.

Ist unser Abschied aus dieser Welt auch noch so schwer, wir dürfen auf Gottes Zuwendung und Hilfe vertrauen. Bei Gott im ewigen Leben gibt es kein Leid und keine Schmerzen mehr.

Dieses Vertrauen schenkt uns die Kraft, Sterbende zu begleiten, sie nicht zu verlassen, auch wenn wir meinen, sie würden nichts mehr wahrnehmen. Dieses Vertrauen schenkt uns die Kraft, den Sterbenden die Hand zu halten und den Schweiß von der Stirn zu wischen, ein Gebet zu sprechen, vielleicht das Vaterunser. Wenn Sie möchten, dass meine Frau oder ich kommen, dann benachrichtigen Sie uns.

Was ist, wenn der liebe Mensch gestorben ist, wenn der Arzt nur noch den Tod feststellen konnte? Rennen Sie nicht gleich weg. Verabschieden Sie sich in Ruhe von dem verstorbenen Menschen. Wenn Sie möchten, dass eine Aussegnung gefeiert wird, geben Sie uns Bescheid.

Nach dem Tod eines nahe stehenden Menschen stürzt plötzlich alles auf einen herein. Was muss ich als nächstes machen? Rufen Sie ein Beerdigungsinstitut an. Die Erfahrung dieser Menschen wird Ihnen wieder etwas Ruhe geben.

Das Beerdigungsinstitut legt dann in Absprache mit Ihnen, dem Friedhofsamt (in Barkhausen sind die Friedhöfe städtisch) und dem Pfarrer bzw. der Pfarrerin einen Beerdigungstermin fest. Dann wird die Zeitungsanzeige und der "Totenbrief " entworfen und in Auftrag gegeben. Außerdem wird ein Organist bestellt.